Auf dem Bezirksdelegiertentag der Frauen Union in Weil der Stadt wurden Frau Susanne Weiher aus Nürtingen, Frau Martina Häussermann aus Lichten-wald und Frau Helena Kapp aus Kirchheim/Teck in den neuen Bezirksvorstand gewählt.

Die anwesenden Delegierten aus Nord-Württemberg wählten Susanne Weiher mit 100% Zustimmung zur neuen Pressereferentin im Bezirk. Weiher wurde damit auf Anhieb mit einem tollen Ergebnis gewählt. Frau Weiher ist seit einigen Jahren in der CDU Nürtingen engagiert und stellte sich auch als Kandidatin für die Regionalversammlung und die Gemeinderatswahl zur Verfügung.

Frau Häussermann und Frau Kapp gehörten dem Vorstand bereits in der Vergangenheit an und werde ihre Arbeit im Gremium fortsetzen.

Die Vorsitzende der Frauen Union im Kreis Esslingen Fellmeth ist erfreut, dass der Kreis Esslingen wieder mit drei Frauen im Bezirksvorstand vertreten ist. „Ich bin überzeugt, dass wir mit den drei Frauen aus Esslingen den Bezirksvorstand stärken werden. Aktiv können wir uns so direkt an der politi-schen Arbeit der Fu beteiligen und auch in die Arbeit der CDU im Bezirk hineinwirken“.


An der Sitzung nahm auch die ausscheidende Landesvorsitzende der FU Dr. Inge Gräßle teil. Sie forderte die anwesenden Frauen auf, die CDU dahin zu bringen, dass die CDU als Volkspartei gesellschaftliches Abbild ist. Dazu gehören zwingend Frauen in verantwortlicher Position in der Partei und in Mandaten. Die Wahlrechtsreform in Baden-Württemberg und auch im Bund ist unumgänglich. Ihr klarer Appell ging auch an den anwesenden parlamentari-schen Staatssekretär Steffen Bilder MdB. Er hatte in seinem Grußwort bereits beteuert, dass es zukünftig nicht mehr sein darf, unter den ersten drei Plätzen keine Frau vertreten ist.

Die örtliche Kreisvorsitzende Elke Staubach sagte ihm zu, dass die Frauen in an dieser Aussage messen werden.

Auch der Leitantrag stand zur Abstimmung an. Der Titel „Fördern und For-dern: Deutschland, Europa und Afrika auf der Basis partnerschaftlicher Zu-sammenarbeit gleichermaßen stärken“ lasst schon Rückschlüsse auf den Inhalt des Leitantrags zu.

Die Frauen Union Nord-Württemberg fordert, dass mit innovativen und nach-haltigen Konzepten den globalen Herausforderungen (u. a. auch der Migrati-on) begegnet wird. Im Referat zum Leitantrag berichtete Staatssekretär Norbert Barthle MdB über die Arbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in den verschiedenen Ländern.
Unter anderem führt er aus, dass aktuell über 200 Kohlekraftwerke weltweit in Planung oder gar schon im Bau sind. Hier gilt es den Ländern Alternati-ven aufzuzeigen, um den sonst vorhersehbaren CO2-Ausstoß zu verhindern. Dazu bedarf es der Unterstützung der Regierungen vor Ort auf dem Weg zur Generierung nachhaltiger Energiequellen.

Zur Verhinderung der Flucht aus wirtschaftlichen Gründen ist die Bundesregie-rung mit vielen Wirtschaftsunternehmen aus Deutschland in afrikanischen Län-dern aktiv. Dort werden Menschen ausgebildet, die dann Unternehmen grün-den können, um Arbeitsplätze generieren zu können.

Den Leitantrag können Sie in einem Extra-Beitrag auf unserer Homepage nachlesen.

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